Seite wählen

So ist es! Ist es so?

„Wer die Schrift lernen soll, der kann keiner andern Arbeit warten; und wen man lehren soll, der muß sonst nichts zu tun haben. Wie kann der der Lehre warten, der pflügen muß und gern die Ochsen mit der Geisel treibt und mit dergleichen Werken umgeht und weiß nichts, denn von Ochsen zu reden? Er muß denken, wie er ackern soll, und muß spät und früh den Kühen Futter geben. Also auch die Tischler und Zimmerleute, die Tag und Nacht arbeiten und Bildwerke schnitzen und Fleiß haben, mancherlei Arbeit zu machen, die müssen denken, daß es recht werde, und früh und spät daran sein, daß sie es vollenden.“

Altes Testament, Die Apokryphen, Das Buch Jesus Sirach 38,25-28

Beinahe homerisch

„Wie ein Rubin in feinem Golde leuchtet, also ziert ein Gesang das Mahl. Wie ein Smaragd in schönem Golde steht, also zieren die Lieder beim guten Wein.“

Altes Testament, Die Apokryphen, Das Buch Jesus Sirach 32,7-8

Dialektik des Anfängertums

„Aber ein Mensch, wenn er gleich sein Bestes getan hat, so ist’s noch kaum angefangen; und wenn er meint, er habe es vollendet, so fehlt es noch weit.“

Altes Testament, Die Apokryphen, Das Buch Jesus Sirach 18,6

Man sollte also den sogenannten Anfänger nicht gering schätzen, denn grundsätzlich kommt jeder von uns über den Anfang kaum hinaus. Was aber nicht heißt, dass es keine Niveauunterschiede gibt, die es zu respektieren gilt. Dialektik des Anfängertums.

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner