„Auf den Gräbern der Jungfrauen werden Blumen mit großer Sorgfalt erzogen.“

Goethe in einem Bericht im Rahmen der Italienreise über den September 1787 (beschrieben werden die kolorierten Zeichnungen, die ein „französischer Architekt mit Namen Cassas“ von einer Reise in den Orient mit nach Rom zurück gebracht hat)

Und was ist das nicht enden wollende, vermeintlich ach so viel, in Wahrheit jedoch absolut nichts sagende Geschwätz von der Veränderung unserer Wahrnehmungsgewohnheiten durch dieses oder jenes rezente Kunstwerk verglichen mit dem, was Goethe im selben Bericht, in dem der oben zitierte Satz steht, über die Wirkung (damaliger) künstlerischer Arbeiten auf die Gestimmtheit des Auges sagt: „Und so wird uns durch künstlerische Arbeiten nach und nach das Auge so gestimmt, daß wir für die Gegenwart der Natur immer empfänglicher und für die Schönheiten, die sie darbietet, immer offener werden.“

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