Die Geburt des Künstlers aus dem Geist der Sozialgesetzgebung (2012)

Die Geburt des Künstlers aus dem Geist der Sozialgesetzgebung.
Versuch über das institutionalisierte Künstlertum

[…] ich meine, daß wichtigste Teile des Menschengeistes: Religion, Philosophie, Kunst, Dichtung, Wissen­schaft neben, über, außer dem Staate und oft genug gegen ihn existieren; jede Verwendung und Verwendbarkeit dieser Organe des Menschengeistes als Staatsorgan, jede offizielle, uniformierte und reglementierte Geistigkeit also, scheint mir die Ironie herauszufordern; auch ein „Ministerium der schönen Künste“ scheint mir das zu tun.

Thomas Mann: Betrachtungen eines Unpolitischen

Als ich im September 2011 meine Mitgliedschaft im BBK-Karlsruhe kündigte, geschah dies aus Verärgerung über den Bundesvorsitzenden, den Bundesvorstand und den Vorstand des Karlsruher Bezirksverbands gleichermaßen. Heute, ein halbes Jahr später, sehe ich in diesem Ärger eine Art Katalysator, der eine längst überfällige Trennungs-Reaktion ermöglicht und ausgelöst hat. Die Che­mie dieser Reaktion ist weniger eine zwischenmenschliche als eine künstlerisch-grundsätzliche oder auch, wenn man so will, eine kunst- und kulturpolitische. Ich verzichte daher darauf, meinem ur­sprünglichen Ärger an dieser Stelle ausführlich Luft zu machen. Zwei oder drei zentrale Punkte meiner Kritik am rhetorischen Gebaren des Bundesvorsitzenden und am desolaten Zustand der Kommunikations- und Demokratiekultur des Verbandes möchte ich hier dennoch vortragen.

Der Bundesvorsitzende und Sprecher des Bundesvorstands versucht notorisch die Mitglieder der Bezirksverbände vor seinen politischen Karren zu spannen und gemeinsam mit dem Bundesvor­stand sieht er kein Problem darin, ebenso unaufgefordert wie ausdrücklich „im Namen aller“ zu sprechen. Man mag das als Zeichen seines gesunden Selbstbewusstseins wahrnehmen, zugleich be­deutet es aber auch einen Akt der Zwangssolidarisierung von oben. Um mich dem zu entziehen, und um wenigstens für meine Person solcher vereinnahmenden politischen Rhetorik jeden Anschein von Legitimität zu nehmen, sah und sehe ich nur die Möglichkeit des Rückzugs aus dem Verband und damit aus dem Verbandssystem, zumal im Verlauf der Debatte zwischen mir und dem Bundesvorsit­zenden seitens des Bundes- und Bezirksverbands keinerlei Bereitschaft zu erkennen war, die im Raum stehenden Fragen der Verbandsstruktur und der Vereinsdemokratie auch an anderem Ort, also öffentlich zu thematisieren. Man wird aus gutem vereinsrechtlichen Grund der Auffassung sein müssen, dass die Mitglieder der Bezirksverbände nicht Mitglieder des Bundesverbands sind. Vom Bundesvorstand wird das Gegenteil behauptet. Auch lässt sich nicht in Abrede stellen, dass die poli­tische Willensbildung im Verband kaum noch unseren hier und heute vorhandenen Vorstellungen von Demokratie entspricht. Man erregt sich in Berlin offiziell über die Unterdrückung der Freiheit in China und regiert den Verband im autokratischen Führungsstil des 19. Jahrhunderts. Jedes BBK-Mitglied weiß, dass über die Verbandspolitik im Allgemeinen und im Besonderen nicht „unten“, sondern „oben“ entschieden wird. Über das klägliche Verhalten des Karlsruher Vorstands in der gan­zen Angelegenheit hier mehr als nur dies eine Wort (nämlich: dass es ein klägliches war) zu verlie­ren, ist der Mühe nicht wert.

Ich möchte mit dem folgenden Versuch über das institutionalisierte Künstlertum, den man auch als Beitrag zu einer „Kritik der politischen Kultur“ (also der Kultur als einer politischen Inszenierung) lesen kann, einen vorläufigen Schlussstrich unter zwanzig Jahre loyaler BBK-Mitgliedschaft ziehen. Ich tue dies aus einem persönlichen Bedürfnis nach Klarheit in den angesprochenen Fragen, aber auch in der zugegeben schwachen Hoffnung auf weiterführende Resonanz und Reaktion. Ein mögli­ches Ziel sehe ich weniger in der Auflösung des alten und in der Gründung eines neuen BBK, als in der diskursiven Rekonstruktion eines künstlerischen Selbstverständnisses jenseits der sozialen An- und Einbindungen und unabhängig von diesen. Möglicherweise würde es sich im Laufe einer sol­chen Debatte herausstellen, dass der verbrauchte Begriff des Künstlers nicht mehr durch eine auf Sanierung zielende Rekonstruktion, sondern nur noch durch seine nüchtern-dekonstruktive Verab­schiedung zu retten ist. Rettung hieße in diesem Fall: zu zeigen, wie und unter welchem (oder wel­chen) anderen Namen das, was „Künstler“ einmal positiv meinte, eine Zukunft haben kann. Es wäre also unter anderem (erneut) darüber zu sprechen, wie man für sich als „Künstler“ die Zumutung von Rollenzuschreibungen und aufgenötigten moralischen Selbstverpflichtungen zurückweist, ohne die Existenz einer Verantwortung fürs Ganze pauschal zu negieren, wie man sich der Wirklichkeit künstlerisch entzieht, ohne von ihr im nächsten Moment auf die eine oder andere schmerzliche Wei­se eingeholt zu werden.

Kommunale Förderung, staatliche Kunstankäufe als Form der Alimentierung, ein verminderter Mehrwertsteuersatz, gesetzlich vorgeschriebene Ausstellungshonorare, Kunst-am-Bau-Verordnun­gen, eine Künstlersozialkasse, womöglich noch eine Grundsicherung eigens für Künstler – lauter prinzipiell mögliche und real erlebte Wohltaten, die zweifellos auch wirtschaftliche und psychologi­sche Abhängigkeiten schaffen. Was die zunehmende „Verstaatlichung“ des konkreten Künstler-Da­seins für das Selbstverständnis und die Selbstwahrnehmung der Begünstigten bedeutet, ob und wo da noch Freiraum bleibt für Eigenverantwortung, Selbstbestimmung, geistige Beweglichkeit und Unabhängigkeit – diese Frage mag sich jeder, der meint, dass sie ihn etwas angehen könnte, selbst stellen und beantworten. Herauszufinden wäre, wie „künstlerische Positionen“, die den Namen ver­dienen, außerhalb des vom BBK mit entworfenen und öffentlich geförderten Sozialrollen-Schemas möglich sind, wobei das Künstler-Schema, gegen das sich meine Polemik richtet, nicht nur eine pe­kuniär-materielle, sondern auch ein politisch-ideelle Seite hat.

Unser kollektives Wissen über die Dinge des Lebens sagt uns, dass man von der Kunst nicht leben kann. Allein der Bundesverband Bildender Künstler scheint die Spatzen, die das schon lange von den Dächern pfeifen, nicht gehört zu haben – sonst würde er mit den Beiträgen der Bezirksverbands­mitglieder nicht so unsinnige Projekte wie eine Erhebung über die wirtschaftliche Lage der bilden­den Künstler finanzieren. Die wenigsten, die sich Künstler nennen, sind dies von Berufs wegen. Die meisten so genannten Künstler pflegen ein Hobby, in dem sie unter Umständen ihre eigentliche Be­rufung sehen. Niemand ist gezwungen, sich als Künstler durchs Leben zu schlagen. Der arme Poet ist nicht arm, weil er dichtet, sondern weil er ausschließlich Poet sein will und davon nicht leben kann. Für die meisten Künstler wäre wohl in ökonomischer Hinsicht die Bezeichnung Nebener­werbs- oder Gelegenheitskünstler zutreffend. So wie es etliche Menschen gibt, die Yogaübungen machen, ohne davon leben zu können, gibt es auch viele, die künstlerisch tätig sind, ohne mit dieser Tätigkeit in nennenswertem Umfang Geld zu verdienen. Aber ist das ein Problem? Der Bundesver­band will Probleme lösen, die nicht existieren, mit Maßnahmen, die auch dann keine Lösung wären, wenn es die erfundenen Probleme tatsächlich gäbe.

Das System BBK (Bundesverband, Landesverbände und Bezirksverbände bildender Künstler) ist der Versuch, den bildenden Künstler nicht einfach nur sozial zu integrieren, sondern als einen nach sozialstaatlichen Gesichtspunkten entworfenen Typus überhaupt erst zu schaffen: Kreation und Inte­gration sind in diesem Fall dasselbe, man könnte geradezu von einer Geburt des Künstlers aus dem Geist der Sozialgesetzgebung sprechen. Künstlersozialkasse, Kunst-am-Bau-Verordnungen, ein vermin­derter Mehrwertsteuersatz, die Forderung nach einer gesetzlichen Regelung der Ausstellungshono­rierung – das alles sind bereits errungene oder noch zu erringende Errungenschaften, die, indem sie den Künstlern zugute kommen, diese als sozial wahrnehmbare Existenzen überhaupt erst im Durch­einander des allgemeinen Webens und Strebens erkennbar werden lassen. Vor der Erschaffung des Künstlers als sozialplastischem Homunkulus gab es gelegentlich oder auch gewohnheitsmäßig künstlerisch tätige Menschen, die zwar häufig auch „Künstler“ genannt wurden, deren Design sich aber vom heutigen Künstler-Standard-Modell grundsätzlich unterschied. Nur einige wenige Künst­ler waren (und sind) dazu in der Lage, mit Hilfe der Malerei oder Bildhauerei ihre Miete und die tägliche Flasche Wein, gelegentlich sogar die Villa im Tessin zu finanzieren. Neuerdings gibt es aber eine große Zahl von Künstlern als Nutznießer gewisser kommunaler Einrichtungen und staatlicher Leistungen und Vergünstigungen sowie Mitglieder (es ist von zehntausend die Rede) gewisser Vereine, die gerade dadurch zu „Künstlern“ werden, dass sie als personaler Bestandteil des Künstler-Sozial-Systems statistisch erfassbar in Erscheinung treten. Als Künstler oder Künstlerin kommt dann der malende Staatsanwalt ebenso infrage wie die collagierende Apothekerin, der bildhauernde Drucker ebenso wie die fotografierende Fremdsprachensekretärin im Ruhestand – ja sogar von Kunstakademie-Absolventen kann die Künstler-Sozial-Rolle ohne ergänzendes Aufbau­studium mühelos gespielt werden. Nicht mit Künstlern im altmodisch-emphatischen, sondern mit systembedingten Quasi-Künstlern im statistischen Sinn hat man es heute in der Regel zu tun.

Wer eine soziale Lage hat, hat auch eine soziale Verantwortung und eine gesellschaftliche Funktion, deren Bedeutung im Falle des Künstlers à la BBK gar nicht überschätzt werden kann. Vom sozialen Nutzen und gesellschaftlichen Frommen der Künstler(innen)schaft handeln viele der erbaulichen Geschichten, die man sich an den Lagerfeuern der Kunst- und Kulturfunktionäre erzählt, vorzugs­weise dann, wenn das soziale Klima angeblich rauer, der Bildungsnotstand größer, die Migranten-Problematik brisanter und die nationalsozialistische Gefahr gefährlicher zu werden drohen. Die So­zialplastik „Künstler“ wäre ohne ihre politisch korrekte geistig-moralische Seite, die nicht nur vom BBK, sondern auch von der linksliberalen Mehrheit der Kulturschaffenden in den Medien täglich neu erfunden, gefördert und gefordert wird, nicht nur nicht vollständig, sondern auch gesellschaft­lich nicht zu verantworten. Dem Recht auf sozial integriertes Künstlertum entspricht offenbar die Pflicht, ein moralisch akzeptables Künstler-Exemplar darzustellen, die ständige Selbstrechtfertigung im Spiegel der aktuellen politischen Welt- und meteorologischen Klimalage gehört damit zum tägli­chen künstlerischen Pflichtprogramm. Martin Walser stellte jetzt fest: „Wer nur gerechtfertigt leben kann, kann nicht leben.“ Daran anschließend ist zu bemerken: ein Künstlertum, welches sich stän­dig um seiner sozialen Existenzberechtigung willen nach allen Seiten absichern und politisch-mora­lisch rechtfertigen zu sollen meint, ist für mich keine künstlerisch lebbare Möglichkeit. Einem Ver­ein in einem Verband, der solches Künstlertum – wahrscheinlich nolens volens – als andere Seite der Medaille der sozialstaatlichen Integration modelliert und politisch propagiert, würde ich heute nicht mehr beitreten.

Es wurde von mir weiter oben ein fortzusetzendes Nachdenken über eine Auffassung von Künstler­tum jenseits der sozial-institutionellen und politisch-moralischen Integration, wie sie nicht nur vom Bundesverband Bildender Künstler befürwortet und konkret vorangetrieben wird, als Möglichkeit angedeutet. Ob diskursiv oder monologisch: die gedankliche Rückführung zu den persönlichen Kraftquellen künstlerischen Tuns wird sich ohne eine Reihe von inneren und äußeren Absetzbewe­gungen kaum bewerkstelligen lassen. So wird es unter anderem unabdingbar sein, zu den real exis­tierenden Künstlerverbänden physisch und psychisch auf Distanz zu gehen, da diese Vereine die Vorrangigkeit des kollektiven Sich-Sorgen-Machens und des Klagens und Sich-Erregens über tat­sächliche oder imaginierte Unbill aufgrund der gemeinschaftsbildenden Wirkung desselben nicht werden infrage stellen wollen. Künstlervereine und künstlerische Gruppierungen der heute anzutref­fenden Art sind weniger Aktionsgemeinschaften im Kunstbetrieb als Systemstellen der Kulturpoli­tik. Diese braucht als Ansprechpartner und als Ziel und Zweck ihrer Maßnahmen Institutionen und Verbände oder Kollektive unterschiedlicher Art – von der „freien Kunstszene“ über etwelche Ate­lier- oder Künstlerhausgemeinschaften bis hin zu den im Lauf der Zeit sich versammelnden Preis- und Ausschreibungskollektiven. Der Preis und die Ausschreibung als Institution sind aus kulturpoli­tischer Sicht allemal wichtiger als die eher zufälligen Preisträger und Wettbewerbssieger. Mit Künstlern als Individuen kann die Kulturpolitik nichts anfangen, sie interessiert sich für den Künst­ler als Typus: „BBK-Künstler“, „Freie-Szene-Künstler“, „Etablierter Künstler“, „Preisträger-Künst­ler“, „Laien-Künstler“ – im Heidelberger Forum für Kunst konnte man kürzlich sogar die Werke ei­nes „Außenseiter-Künstlers“ betrachten. Bis heute ist mir eindrücklich in Erinnerung, wie ein be­kannter Karlsruher Amtsinhaber bei der Einweihung einer umstrittenen Karlsruher Kunstinstallation den durchaus prominenten Schöpfer des einzuweihenden Kunstwerks nicht namentlich, sondern nur mit „lieber Künstler“ begrüßte. Kann man noch prägnanter zum Ausdruck bringen, dass für die Kulturpolitik die Person des Künstlers nur als x-beliebige Variable der kulturpolitischen Denk- und Handlungsformeln in Betracht kommt?

Die politische Konsequenz aus alledem ist nicht notwendigerweise die grundsätzliche und dauerhaf­te Distanzierung vom kulturpolitischen Betrieb. Die Skepsis gegenüber dem, was kommunale und staatliche Stellen, was Vereine und Verbände zum Wohle von Kunst, Kultur und Künstlern sich so einfallen lassen, kann jedoch, so mein Verdacht, nicht groß genug sein. Die reale politische Kontrol­le, die heute im Bereich von Kunst und Kultur stattfindet, ist vor allem struktureller Natur. Sie trägt den Namen Förderung und stößt bei den Kunst- und Kulturschaffenden auf bereitwilliges Entgegen­kommen. Allzu schnell und allzu gerne gerät man als bildender Künstler in die Rolle dessen, der un­entwegt auf der Suche nach sich bietenden Gelegenheiten ist, Gelegenheiten, die nicht auf die eige­ne Initiative zurückgehen – seien dies nun Ausstellungsmöglichkeiten, Kunst-am-Bau-Wettbewerbe, Preise für Unter-dreißig- oder Über-vierzig-Jährige.

Die meisten der haupt- oder nebenberuflich künstlerisch Tätigen spielen eine Statistenrolle in Stücken, die andere geschrieben und wieder andere inszeniert haben. Man kann von Christoph Schlingensief und seinen Aktivitäten halten, was man will: er hat die „Kulturpolitik“, in deren Rah­men er in Aktion getreten ist, typischerweise und bis zuletzt selbst gemacht. Dieses Moment der po­litisch-artistischen Autonomie verbindet ihn mit dem Weltumradler Heinz Stücke, der ohne finanzi­elle Rückendeckung und ohne Krankenversicherung praktisch über den gesamten „erfahrbaren“ Globus geradelt ist, und der nicht vom Fahrrad steigen, geschweige denn in sein Heimatland Deutschland zurückkehren mag, weil er fürchtet, dann wieder, wie er selbst sagt, „unter die Fuchtel der Gesellschaft“ zu geraten. Nicht dass ich Schlingensief und Stücke zur Nachahmung empfehlen möchte – aber etwas mehr von deren anti-institutionalistischer und „asozialer“ Grundeinstellung würde den Künstlern und der Kunst guttun. Freiheit, so Peter Sloterdijk in einer vor einem Jahr ge­haltenen Rede, sei „Verfügbarkeit für das Unwahrscheinliche“ und spreche „die Absage an die Ty­rannei des Wahrscheinlichsten“ aus. Der Berufsverband Bildender Künstler arbeitet zusammen mit anderen kulturpolitischen Aktivisten unbeirrbar auf eine Art Verstaatlichung des Künstlertums und Verbeamtung der Künstlerschaft hin. Das Unwahrscheinlichste, was einem Künstler-Beamten dann noch widerfahren könnte, wäre eine Erhöhung des staatlich garantierten Mindestausstellungshono­rars nicht in diesem, sondern erst im nächsten Jahr und eine Auszahlung der Künstler-Grundsiche­rung nicht schon nach drei, sondern erst nach fünf Jahren BBK-Mitgliedschaft. Wir sind mittlerwei­le längst dabei, das, was sich unter Künstlern einmal mit dem Namen der Freiheit verband, bis zur Unkenntlichkeit zu resozialisieren und kulturpolitisch zu domestizieren. Dass davon Form und In­halt der Kunst unberührt bleiben, glauben allenfalls Verbandsmitglieder.