7. September 2017

Bilder von Michael Schneider – © Foto: Michael Schneider

Michael Schneider sagt in seinem heutigen Beitrag zu unserem bereits im Juni begonnenen Dialog (→ Dialog mit Michael Schneider: „Der Künstler ist autonom, schon lange, seit J. A. Carstens, der (glaube ich) einer der ersten war, die Autonomie für sich beanspruchten. Eine schöne und quälende Situation zugleich, vor allem wenn man wie ich das Talent hat, sich’s schwer zu machen. Wenn ich mich frage, ob ich ein Zentrum finden kann oder mehrere Zentren, […] komme ich ins Schwimmen, wie wäre das Wort dafür? Nenne ich Begriffliches oder Titel, wird es schnell ungefähr oder irreführend.“ Und dann: „Was eint das alles? Ein wenig geht es mir wie den Romantikern. Diese wollten die Vergangenheit wiederaufleben lassen, sie wollten gotische Bilder malen, und ein wenig finde ich mich selbst in einer vergleichbaren Lage vor.“