„Daphne“? Mit der bin ich fertig

9. Mai 2020

Falls mir jemand die Standardfrage Nummer eins, nämlich die Frage, wie lange ich daran gearbeitet habe, stellen sollte, würde beziehungsweise werde ich antworten: rund einen Monat lang. Natürlich nicht täglich acht Stunden. Berücksichtigt man dann aber noch den Aufwand, der zeitversetzt getrieben werden muss, damit wenigstens die Chance besteht, dass so etwas verkauft wird, kommt man den acht Stunden pro Tag doch recht nahe.

Die Standardfrage Nummer zwei lautet übrigens: Was soll denn das werden? Sie wird einem unweigerlich in viel zu kurzen Abständen gestellt, sobald man den Fehler begeht, coram publico, also etwa bei sogenannten Bildhauersymposien oder ähnlichen Veranstaltungen, den Knüpfel zu schwingen.