Von den Zürn über die Schenk zu Feuchtmayer (Adventskalender XVIII)

Jörg und Martin Zürns Sich-Sträuben vor der Renaissance, das von Manteuffel im letzten Beitrag beklagte, hatte aber auch sein Gutes. Denn dadurch hatten sie wesentlichen Anteil an einer „bodenständige[n] Strömung“, die in Deutschland ein Hauptstrom wird, der im süddeutschen Rokoko des 18. Jahrhunderts gipfelt, „das den gleichzeitigen europäischen Kunstleistungen nicht nur ebenbürtig, sondern in vielem überlegen ist“. (Manteuffel 1969, Bd. 1, S. 135) Und schließlich: „Im Bodenseegebiet scheint eine direkte Spur von Jörg Zürn über die Schenk zu Joseph Anton Feuchtmayer zu führen.“ (S. 137)

Joseph Anton Feuchtmayer: Anna Selbdritt (Ausschnitt), 1750, Foto: Andreas Praefcke (Wikimedia)