17. Juli 2017

© Lothar Rumold

Die Natur habe durch das in ihr waltende selbstnachahmerische Prinzip immer schon etwas Künstliches, schrieb ich 2012 für eine im Karlsruher Künstlerhaus zu haltende Einführungsrede. „Kunst und Natur wären somit […] keineswegs die säuberlich zu trennenden Sphären, für die man sie gemeinhin hält. Ein Weiterdenker wie Theodor W. Adorno ist […] zum selben Schluss gekommen und hat damit eine idealistische und romantische Ansicht, wenn man so will, dialektisch rekonstruiert.“